Nichts sehen, nichts hören
Länge: 02:54
Was bringt das Wissen, wenn wir wegsehen
und weiter machen wie bisher.
Ihre Hölle wird verdrängt,
kurz betroffen, nicht viel mehr.
Schon klar, Gewohnheit, Traditionen.
Ändern wollen wir das nicht.
Vielleicht liegt es nur an der Wand,
die zwischen uns und ihnen ist.
Du willst sie nicht sehen,
du willst sie nicht hören.
Du willst sie nicht sehen,
du willst sie nicht hören.
Du willst sie nicht sehen,
du willst sie nicht hören.
Du willst sie nicht sehen,
du willst sie nicht hören.
Kein Recht auf Leben und zudem,
unvorstellbares Leid.
Die einen streicheln wir,
die anderen sind dem Tod geweiht.
Ausgebeutet und verstümmelt,
für Genuss und Kapital.
Schutzlos ausgeliefert,
kein Ruf nach Ethik und Moral.
Du willst sie nicht sehen,
du willst sie nicht hören.
Du willst sie nicht sehen,
du willst sie nicht hören.
Deshalb Wände aus Glas
für die Mordfabriken,
vor den Toren dieser Stadt.
Damit jeder das Blut fließen sieht,
das sinnlos vergossen wird.
Und dann Steine für Fenster
und Glas zu Scherben,
damit jeder die Schreie hört.
Vor Angst und vor Qualen.
Kann du es hören, wie es stirbt?
Kannst du sie sehen?
Kannst du sie hören?
Kannst du sie sehen?
Kannst du sie hören?
Kannst du sie sehen?
Kannst du sie hören?
Kannst du sie sehen?
Kannst du sie hören?
Du willst sie nicht sehen,
du willst sie nicht hören.
Du willst sie nicht sehen,
du willst sie nicht hören.
Du willst sie nicht sehen,
du willst sie nicht hören.
Du willst sie nicht sehen,
du willst sie nicht hören.
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